Mittelstandskommunikation zunehmend professioneller und digitaler?

Jetzt liegen die Ergebnisse einer neuen Untersuchung „Mittelstandskommunikation 2016 – Studie zur Professionalisierung, Digitalisierung und Führung der Unternehmenskommunikation“ vor. Diese Studie ist Teil einer dreijährigen Kooperation der Universität Leipzig mit der Fink & Fuchs AG (Wiesbaden) mit Unterstützung des Magazins pressesprecher vom Verlag quadriga Media (Berlin).

businessman-1356063_1280Bildquelle, https://pixabay.com/de/

Insgesamt nahmen an der Online-Befragung 561 Unternehmen in Deutschland teil. Die Befragung fand im Frühjahr 2016 statt. Die Studie zeigt den Status quo der Kommunikation in konzernunabhängigen Unternehmen mit maximal 499 Mitarbeitern und einem Umsatz von bis zu 50 Mio. Euro.

Die Studie zeigt, dass sich die Mittelstandskommunikation zunehmend professionalisiert und digitalisiert hat, aber oft in den Händen der Unternehmer selbst und nicht von fachkundigen Kommunikationsabteilungen liegt. Zudem fehlt es oft an klaren Kommunikations- und Digitalisierungsstrategien sowie übergreifende Kommunikationsziele. Zudem, so der Bericht, behindert eine kommunikative Zurückhaltung oft die Weiterentwicklung in Marketing und PR.

Nach wie vor, so die Ergebnisse der Studie, werden die Marketingaktivitäten mit Blick auf Produkt und Dienstleistung sowie Branchenthemen ausgerichtet. Bekanntheit steigern und Markenaufbau stehen im Vordergrund.

Mittelständische Unternehmen schätzen zwar die Professionalisierung ihrer Kommunikation hoch ein, jedoch unterliegen Planung und Umsetzung von Maßnahmen nur selten einer übergeordneten Kommunikationsstrategie. Hier vollzieht sich die Kommunikationsplanung schrittweise, in einzelnen Maßnahmen oder wird oft von außen angestoßen. Die Bedeutung der Digitalisierung wird hoch eingeschätzt und die Befragten gaben an, dass ihre Unternehmen stark digitalisiert sind. Doch nur wenige gaben an, dass sie einer Strategie folgen. Zudem zeigen die Ergebnisse auch, dass die Geschäftsleitung starken Einfluss auf dir Mittelstandskommunikation nimmt. Charakterisiert wird die Geschäftsführung als kreativ und innovativ, doch traditionsbewusste Unternehmen verhindern auch die Weiterentwicklung und Digitalisierung.

Hindernisse in der Kommunikationsarbeit sind, so die Ergebnisse der Studie: Begrenzte finanzielle Budgets, fehlende übergeordnete Kommunikationsstrategien und mangelndes Know-how.

Den 89-seitigen Ergebnisbericht zur Studie und weitere Informationen finden Sie unter
https://www.ffpr.de/de/

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