Mehrheit der Ärzte sieht Digitalisierung und Online-Praxismarketing positiv

Niedergelassene Mediziner stehen einer Digitalisierung grundsätzlich positiv gegenüber. Je mehr sich ein Mediziner mit den digitalen Gesundheitsangeboten auseinandersetzt und diese nutzt, desto überzeugter ist er vom Nutzen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von jameda. In einer Online-Umfrage wurden 1.356 Mediziner aus allen Fachgebieten befragt, die auf jameda kostenlos oder kostenpflichtig registriert sind.

Fast 90% der Befragten betreiben eine Praxishomepage
Mehr Erfahrung im Umgang mit digitalen Angeboten führt auch zu einer positiveren Einstellung zu Thema Online-Marketing in der Praxis. Auf die Frage, welche digitalen Services sie nutzen, gaben fast 90% der befragten Praxen an, dass sie eine Praxishomepage betreiben. Online-Praxismarketing wird von 62% genutzt und Online-Terminbuchung bieten 31% an. Ein Viertel arbeitet mit über Smartphones erhobenen Gesundheitsdaten. Allerdings nutzen nur 6% Online-Patientenakten und das Telemonitoring und 3% eine Online-Videosprechstunde.

Ärzte sehen Digitalisierung positiv, um Praxisabläufe zu verbessern
Mehr als 50% der Befragten sehen den Ausbau von digitalisierten Gesundheitsangeboten grundsätzlich positiv. 55% sehen in den digitalen Angeboten das Potential Organisation und Abläufe in den Praxen zu verbessern. 57% der Ärzte stimmten zu, dass die Digitalisierung bei einem richtigen Einsatz, die Versorgung von Patienten verbessern kann.

Es gibt aber auch Vorbehalte gegenüber der Digitalisierung
Datenschutzbedenken und eine unzureichende Entlohnung sind die Haupthindernisse für die Nutzung digitaler Service-Angebote. Dabei haben Ärzte, die keine oder nur wenig digitale Angebote in der Praxis nutzen, die größeren Vorbehalte. Eine weitere Antwort war, dass Ärzte meinen, dass Patienten mit der Nutzung digitaler Angebote bzw. mit der Interpretation digitaler Informationen und Daten überfordert sind. Auch meinen mehr als die Hälfte der Befragten, dass der Arbeitsaufwand in der Praxis zu hoch sei mit der Einführung und Nutzung von digitalen Angeboten.

Fast drei Viertel der Ärzte, die den Erfolg des Online-Praxismarketings
regelmäßig kontrollieren, sind zufrieden
Auf die Frage, ob Praxen auch den Erfolg von Online-Praxismarketing-Maßnahmen messen, gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, dies regelmäßig zu tun. Neupatienten und Online-Sichtbarkeit sind die zentralen Erfolgskennzahlen des Online-Marketings. 54% der Befragten, die Online-Marketing betreiben erheben die Anzahl der gewonnenen Neupatienten und die Aufrufe der Werbemittel bzw. der online-Profile. 52% ist die Sichtbarkeit und eine gute Positionierung für bestimmte Suchbegriffe beispielsweise bei google wichtig. 41% geben an, den Erfolg an den Besucherzahlen auf der Praxishomepage zu messen und für 33% sind die Anzahl der gewonnenen Anrufe und Termine entscheidend. Im Bereich Online-Terminvereinbarung gaben 70% der Befragten an, sich intensiv mit dem Nutzen auseinanderzusetzen und zufrieden zu sein. Welche Kennzahlen zur Erfolgsmessung werden hier genannt? 73% gaben an, den Erfolg an der Gesamtzahl der gebuchten Termine zu messen, 59% messen den Erfolg anhand der Anzahl der gewonnen Neupatienten, 33% orientieren sich an der Kundenzufriedenheit und 28% messen den Erfolg am Verhältnis der gebuchten Termine zu den tatsächlich in der Praxis erschienenen Patienten.

Zahnärzte waren stärker als andere Fachgebiete bei der Online-Umfrage vertreten
Unter den Teilnehmern der Online-Umfrage waren alle Fachgebiete aus Privatpraxis (26%) und Praxis mit Kassenzulassung (74%) vertreten. Mit 25% haben die Zahnärzte, gefolgt von Allgemeinmediziner mit 12%, Heilpraktiker mit 11%, Psychiatrie und Psychotherapie und Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit 6%, Orthopädie und Unfallchirurgie, und Innere Medizin mit 4%, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Augenheilkunde, Physiotherapeut mit 2%, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Chirurgie allgemein, Plastisch-Ästhetische Chirurgie, Kinder-und Jugendmedizin mit 1% teilgenommen.

Weitere Informationen sowie Zahlen und Fakten können Sie der Studie „Arzt & Digitalisierung“ entnehmen:
https://www.jameda.de/presse/pressemeldungen/meldung179/ergebnispraesentation.pdf

Quelle der Grafik auf der Startseite, https://pixabay.com/de/pfeile-innen-druck-anforderung-2029158

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