Content-Marketing, Suchmaschinenmarketing und E-Mail-Marketing sind die digitalen Marketing-Trends in 2018 über alle Branchen hinweg

An der Studie von Absolit „Digitale Marketing Trends 2018“ haben 1.120 Online-Marketing-Spezialisten aus verschiedenen Branchen wie Energie und Stadtwerke, Finanzen und Versicherungen, Gesundheit, Handel, Markenhersteller, Software und IT, Touristik sowie Verlage teilgenommen. Neben der Frage nach der Verteilung des Marketingbudgets in 2018 wurden die Online-Marketing-Spezialisten auch um ihre Einschätzung der Wichtigkeit von Online-Marketing-Themen in 2018 befragt. Folgende Themen standen zur Auswahl: Big Data, Content-Marketing, Conversion-Optimierung, Customer Journey, Digitale Assistenten, Digitale Transformationen, Marketing Automation, Personalisierung, Predictive Targeting, Systeme integrieren und Virtual Reality.

 


Zusammenfassung
Werben mit relevanten Inhalten ist für 81% Prozent der Befragten das Thema in 2018. Von Content-Marketing erhoffen sich die Unternehmen den meisten Umsatz. Mehr als jedes fünfte Unternehmen gab an, mit Content-Marketing den größten Umsatz bzw. die meisten Leads zu generieren. Bei der Verteilung des Budgets wird das Social Media Marketing besonders berücksichtigt. Hier erhöhen die Unternehmen die Mittel um 44%. Als wichtigster Kanal erweist sich auch das E-Mail-Marketing, bei dem 92% das Budget steigern oder konstant halten. Auch einen hohen Stellenwert hat das Suchmaschinenmarketing, das mit 95,5% knapp vor dem E-Mail-Marketing liegt (95,4%).


TOP: Content-Marketing, Conversion Optimierung und E-Mail Marketing
Auf die Frage, mit welchen Themen sich die Unternehmen in 2018 beschäftigen werden, landete Content-Marketing mit Abstand auf Platz 1. Für 81% ist dies das wichtigste Thema in 2018. Marketing Automation, d.h. E-Mail-Marketing und Lead-Generierung belegt mit 68% Platz 2. Mit 62% wird die Conversion Optimierung genannt, gefolgt von Personalisierung mit 60%, Systeme integrieren mit 57%, Digitale Transformation und Costumer Journey mit 55% und Big Data mit 42%.Abgeschlagen sind Predictive Targeting mit 17%, Virtual Reality mit 16% und Digitale Assistenten mit 15%.

Umsatzbringer: Content Marketing und E-Mail-Marketing
Nach Branchen liegt Content-Marketing als Umsatzbringer ebenfalls vorne. Agenturen, Finanzen und Versicherungen, B2B Unternehmen, Touristik, Verlage, Software ,IT und Gesundheit geben an, dass Content-Marketing der Top-Umsatzbringer ist. Je nach Branchen geben 88% bis 79% an, dass Content-Marketing als das Instrument in Bezug auf Umsatz ist. Für die Branchen Energie und Stadtwerke, Verlage, Handel und Markenhersteller ist die Marketing Automation das Instrument, welches den meisten Umsatz bringt und die meisten Leads generiert werden.

Budgetverteilung 2018 mit Blick auf die Kanäle
Auf die Frage zur Budgetverteilung standen folgende Kanäle zur Auswahl: Social Media Marketing (Anzeigen, Content, Service, E-Mail-Marketing (Leadgenerierung, Marketing Automation, CRM), Suchmaschinenmarketing (SEA,SEO), Mobile Marketing (Responsive Design, Mobil-Anzeigen, Apps), Eventmarketing (Messen, Roadshows), Pressearbeit (PR, Öffentlichkeitsarbeit) und Print- Mailings (Werbebriefe, Kundenmagazin). Bei welchen Kanälen wird am meisten investiert, wird das Budget erhöht oder gesenkt und wo bleibt das Budget im Vergleich zum Vorjahr gleich? Der direkte Vergleich zeigt, dass die digitalen Kanäle, wie Social Media, Mobile und E-Mail mehr Budget erhalten oder konstant bleiben.

Social Media, Suchmaschinenmarketing und E-Mail-Marketing
erhalten die höchsten Budgets

Über die höchsten Steigerungen freuen sich Social Media mit 44% und das Suchmaschinenmarketing mit 43%. Also fast die Hälfte aller befragten Unternehmen geben hierfür ein höheres Budget in 2018 an. Über eine Budgetsteigerung von 39% kann sich E-Mail-Marketing freuen und auch Mobile Marketing hat eine Bugetsteigerung von 31%.

Budget für Print-Mailings, Eventmarketing und Pressearbeit
wird am meisten gekürzt

Klassische Kanäle wie Messen oder Print-Mailings werden im Budget stark gekürzt. Bei Printmailings im 34%, bei Eventmarketing um 20%. Die Pressearbeit bildet eine Ausnahme unter den klassischen Kanälen. Sie genießt nach wie vor eine Ausnahmestellung über alle Branchen hinweg und das Budget ist hier nur gering weniger als im Vorjahr.

E-Mail-Marketing bleibt ein wichtigstes Instrument
Auf die Frage, wo das Budget konstant bleibt oder gesteigert wird, führt E-Mail-Marketing mit 92%, vor Suchmaschinenmarketing und Social Media Marketing mit 91%, gefolgt von Mobile Marketing mit 84%, Pressearbeit mit 83%, Eventmarketing mit 70% und Print-Mailings mit 51%.

Suchmaschinenmarketing wird am häufigsten als Kanal eingesetzt
Auf die Frage, welche Kanäle werden genutzt, setzt die Mehrheit der Unternehmen auf das Suchmaschinenmarketing (95,5%), E-Mail-Marketing (95,4%), Social Media Marketing (94,7%), Pressearbeit (94,7%), Eventmarketing (89,4%), Mobile Marketing (87,9%) und Printmailings (85,1%).

Mit welchem Thema beschäftigen sich mittlere und große Unternehmen?
Große Unternehmen (mehr als 500) und mittlere Unternehmen (weniger als 500 Mitarbeiter) setzen auf Content-Marketing und E-Mail-Marketing, denn erwarten beide die größte Umsatzsteigerung und die größte Leadsteigerung. Große Unternehmen setzen verstärkt auf Digitale Transformation, mittlere Unternehmen dagegen auf Conversion-Optimierung. Virtual Reality oder Realtime Marketing sind weder für große noch für mittlere Unternehmen das große Thema. Größere Unternehmen beschäftigten sich zwar mehr mit der Technik, sehen aber derzeit ebenso wie die mittleren Unternehmen in diesem Themen nicht die Ursachen für Umsatz und Leadgenerierung.

Welche Kanäle nutzen mittlere und große Unternehmen?
Mittlere Unternehmen setzen immer mehr auf digitale Kanäle und verabschieden sich von den klassischen Kanälen. Dies steht sicherlich im Bezug zu den Budgetkürzungen. Große Unternehmen setzen auf Social Media Marketing und E-Mail-Marketing (96%), Suchmaschinenmarketing (95%), Mobile Marketing (91%), Eventmarketing (93%), Pressearbeit (96%) und Print-Mailings (86%). Mittere Unternehmen setzen ebenfalls auf Social Media Markeitng (93%), E-Mail-Marketing (95%), auf Suchmaschinenmarketing (96%), Mobil Marketing (85%), Eventmarketing (86%), Pressearbeit (93%) und Print-Mailings (84%).

Digital-Marketing-Trends 2018: Die 39-seitige Kurzversion der Studie kann man kostenlos per E-Mail hier anfordern.


Methode
Die Befragung fand online im Januar 2018 über SoSciSurvey statt. Befragt wurden Online-Marketing-Spezialisten aus verschiedenen Branchen zu ihrer Marketingbudget Verteilung 2018 sowie zu ihrer Einschätzung der Wichtigkeit von vorgegebenen Online-Marketing-Themen. Insgesamt haben 1.120 Personen an der Befragung teilgenommen. Den Befragten wurden die Fragen in jeweils unterschiedlicher Reihenfolge vorgelegt, um systematische Fehler zu vermeiden. Die untersuchten Branchen waren Agenturen, B2B-Unternehmen, Energie & Stadtwerke, Finanzen & Versicherungen, Gesundheit, Handel, Markenhersteller, Software & IT, Sonstige, Touristik sowie Verlage.


Grafik, https://pixabay.com/de/

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